Die Handballerinnen von Union haben im Duell mit dem Kellerkind Wismar einen Heimsieg und damit den 12.Tabellenplatz erobert. Doch parallel zum Start der Männer-Europameisterschaft in Serbien gab es in der Universitätssporthalle wenig für Handballfeinschmecker zu erleben. Unterm Strich stand ein verdienter 27:23 (14:13)-Erfolg, der die fehlende spielerische Klasse vergessen machte.
Nach knapp einer Viertelstunde sah es aber nicht nach insgesamt 50 Toren aus, 4:4 stand es nachdem Union schon mit 4:2 führte. Die Abwehrreihen dominierten die ausgeglichene Partie. Beide Teams leisteten sich einfache Fehler und erst zum Ende des ersten Durchgangs nahm die Partie durch die Hummel-Zwillinge Jacqueline und Stefanie etwas Fahrt auf, der knappe Pausenvorsprung versprach aber eine spannende zweite Hälfte.
Und die Wildkatzen zeigten direkt nach dem Seitenwechsel die Krallen, konnten sich einen Vorsprung erarbeiten (22:17/ 41.), den sie bis zum Schluss verteidigten. Schlusslicht Wismar fehlte in der Offensive die Durchschlagskraft. Als die ansonsten glücklose Anne Voigt gut eine Minute vor Spielschluss ihren dritten 7-Meter beim Stand von 26:23 parierte war der Sieg unter Dach und Fach.
Kommende Woche kann Halle-Neustadt bei Bensheim-Auerbach nachlegen, allerdings wird die Funke-Sieben dort deutlich mehr Gegenwehr erwarten.
SV Union Halle-Neustadt - TSG Wismar 27:23 (14:13)
Union: Praetzel, Voigt /// S.Hummel 3, Schwarz 1, Jäger, Kiskyte 4, Hesse 1, Cichy 1, Schorradt, Burde 5, J.Hummel 5, Kracht 1, Fialekova 3, Michel
Zeistrafen: 1 : 3




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